Was Innenarchitekten schon lange machen, wird einer breiteren Öffentlichkeit in letzter Zeit auch im Privatfernsehen gezeigt. Es gibt einige Magazine, deren Moderatoren sich Wohnungen von Messies oder Menschen, die aus irgendwelchen Gründen eine neue Wohnungseinrichtung brauchen, heraussuchen und ihnen zu ihrem neuen Wohnumfeld verhelfen. Um den Zuschauern auf einfache, aber plastische Art zu zeigen, wie sich das damit beauftragte Team von Innenarchitekten und Handwerkern die neue Wohnung vorstellt, werden 3D-Einrichtungsprogramme für den PC genutzt. Diese Programme gibt es im Handel für jedermann zu kaufen und man kann es dann einfach selber am PC zusammenstellen.

Der richtige Rechner für ein Einrichtungsprogramm

Da solche Programme nicht nur den Grundriss der Wohnung darstellen, sondern auch die Einrichtung möglichst realistisch abbilden, arbeiten sie mit hardwareintensiven 3D-Modellen auf die die entsprechenden Texturen aufgebracht werden. Ein Rechner mit einer dementsprechend leistungsfähigen Grafikkarte sollte es daher schon sein. Auch Prozessor und Hauptspeicher sollten dementsprechend dimensioniert sein. Ansonsten kann es sein, dass das Programm nur sehr langsam oder sogar überhaupt nicht läuft. Auch wenn Laptops oder Netbooks immer mehr in Mode kommen, empfiehlt sich für solche Zwecke eher ein normaler Desktop-Computer, da dessen Monitor in der Regel größer ist, als bei Notebooks. Auf einem 22- oder 24-Zoll großem Display sind einfach mehr Details zu erkennen, als auf dem kleinen Bildschirm eines Laptops.

Welches Einrichtungsprogramm ist das Richtige?

Diese Frage kann man nicht pauschal beantworten, da sich die Wahl des Einrichtungsprogramms auch am Umfang der Wohnung und den dortigen Gegebenheiten orientiert. Für Otto Normalverbraucher genügen aber in der Regel günstige Programme, die schon ab etwa 15 Euro zu haben sind. Man sollte sich vor dem Kauf aber eingehend darüber informieren, da vor allem bei billigen Programmen teilweise doch deutliche Abstriche bei der Bedienung zu machen sind. Darüber hinaus bieten günstige Programme normalerweise auch weniger Möglichkeiten. Auch die grafische Darstellung überzeugt nicht in jedem Fall. Wer sich ernsthaft, aber immer noch auf privater Ebene, mit der Planung einer Wohnungseinrichtung am PC auseinandersetzen möchte, sollte mindestens fünfzig Euro in ein entsprechendes Programm investieren. Für all diejenigen, die sich beruflich mit der Einrichtung von Wohnungen oder Häusern auseinandersetzen, also zum Beispiel Innenarchitekten oder Küchenplaner, empfiehlt sich der Kauf professioneller Software. Den Preisen für solche Programme sind dann nach oben aber kaum Grenzen gesetzt.

Die Bedienung von Einrichtungsprogrammen

Oftmals kann man schnell erkennen, ob ein Einrichtungsprogramm teuer oder billig war. Ein Blick auf die Benutzeroberfläche genügt in vielen Fällen. Je mehr Buttons und Einstellungsmöglichkeiten vorhanden sind, kurz: je unübersichtlicher das Programm auf den ersten Blick wirkt, desto teurer war es in der Regel auch. Denn je mehr Knöpfe, desto mehr Möglichkeiten bietet es dem Anwender auch. Um gute Ergebnisse erzielen zu können, ist dann natürlich eine gewisse Einarbeitungszeit notwendig. Das sollte aber kein Problem darstellen, denn eine Wohnung wird ja auch nicht von heute auf morgen neu gestaltet.